Lufi

Bimax am 26.05.2011 im Marienhospital Stuttgart

41 Beiträge in diesem Thema

Kaum zu glauben aber wahr, nun kann auch ich einen Bimax OP- Bericht schreiben! Da es mir sehr geholfen hat alles mögliche an Details zu lesen, schreibe ich einfach mal alles was mir wichtig erscheint nieder. Wird eher persönlich und wenig fachlich. Muss gestehen, dass ich nicht einmal genau weiß um wieviel mm die Kiefer verlagert und wie sie gekippt wurden. Was ich weiß ist: der Unterkiefer wurde nach vorne verlagert und ein wenig gekippt, dabei wurden auch gleich die Metallschienen die noch von der UK-Distraktion da waren entfernt. Der Oberkiefer wurde etwas verschoben und noch oben gesetzt. Und nun fang ich einfach mal an :)

25.5. Aufnahme

Um 9 Uhr gings mit einem viel zu voll bepackten Koffer Richtung Stuttgart. Um 11 Uhr sollte ich zur Aufnahme da sein. Dort angekommen konnte ich auch direkt zum Aufnahmegespräch gehen und danach gleich zur Anästhesie. Das Warten dort wurde mir dank einem lieben Besuch von die_Sanne verkürzt, vielen Dank nochmal!

Netten Besuch bekam ich auch des öfteren von meinem Operateur Dr. B., der mit den Fotos die beim letzten Set-Up Termin gemacht wurden nicht ganz zufrieden war und mir an seiner Computeranimation sehr ausführlich erklärt hat, was er am nächsten Tag genau machen wird.

Die Besuche hatten aber noch kein Ende, JanaxX kam ebenfalls noch vorbei. Vielen Dank! Was täte ich ohne Progenica? ;-) War echt witzig. Durch einen Lachanfall der mich gleich am 1. Tag vor der Schwester, die sich hauptsächlich um mich gekümmert hat, blamiert hat, viel wenigstens die Nervosität etwas von mir ab.

Abends dann ein letzter Besuch von Dr. B zum Fotos machen und noch ein paar beruhigende Worte.Wirklich toll wie er sich da reingehängt und wie viel Zeit er sich genommen hat!

Mit der Tablette konnte ich dann so gut schlafen wie den gesamten Aufenthalt über nicht mehr.

26.5. OP-Tag mit anschließender Nacht auf der IMC

Bin sehr früh und fit erwacht und hab gleich geduscht. Danach kurz ins Behandlungszimmer um von allen Chirurgen noch einmal begutachtet zu werden und dann ging alles ganz schnell.

Strümpfe und Hemd angezogen, Nasensalbe benutzt und die Tablette genommen. Wurde dann auch direkt abgeholt. Ruck zuck lag ich dann im OP-Saal. Konnte nicht glauben dass mir das wirklich grad passiert. So oft hat man davon gelesen und nun ist man selbst dran.

Mir wurden die EKG Stöpsel angelegt und mein Körper wurde etwas festgeschnürt. Kam mir alles etwas unangenehmer als bei der GNE vor. Es hat auch keiner wirklich mit mir geredet, sollte dann nur tief in so eine Beatmungsmaske atmen und war dann weg.

Das Aufwachen war nicht so schön. Dachte der Vorteil der IMC ist, dass mehr oder weniger immer jemand bei einem ist. Es war jedoch keiner da und das Ding das über mir hing hab ich zig mal vergeblich gedrückt und es kam trotzdem keiner.(Nachts hat der Nachtpfleger - meiner Meinung nach der beste dens überhaupt geben kann, bemerkt dass es kaputt war..) Einen Splint könnte ich auch nicht erfühlen und ne Magensonde hab ich auch nicht gespürt. Da macht man sich dann schon so seine Gedanken, ob auch wirklich alles richtig gelaufen ist.

Hab versucht mich aufzusetzen, aber meinen Kopf nicht wirklich hoch bekommen. Mein Rücken tat weh und ich hab mich auch sonst nicht so toll gefühlt und deshalb einfach ein paar mal: „Halloooo?“ geschrien. Irgendwann hat ein Mann, der mir gegenüber hinter einem Vorhang lag geantwortet, er hätte den Knopf gedrückt und es würde gleich jemand kommen. Vermutlich kam dann auch jemand, ich bin jedoch wieder eingeschlafen. Beim nächsten Mal bin ich dann davon erwacht, dass jemand da war, ab dann wirds aber etwas wirr und ich weiß nicht so genau ob die Reihenfolge stimmt.

Hab auf jeden Fall gefragt ob alles gut lief und warum ich weder Splint noch Magensonde hab. Darauf hat niemand so richtig antworten können, nur dass soweit sie wissen alles gut sei.

Ab und zu hat mich jemand gefragt ob ich was gegen die Schmerzen möchte, was auch wieder schläfrig machen würde und ich hab einfach genickt, obwohl ich keine Schmerzen hatte.

Das Ding am Finger, das den Puls misst ist ein paar mal abgegangen, ich habs irgendwie nicht so richtig wahrgenommen und auch erstmal net gecheckt dass es überhaupt da ist. Irgendwann hab ich dann kapiert, dass das Abmachen vom Finger mit dem darauffolgenden Piepston zusammenhängt und dem besorgten Pfleger (wirklich besorgt – nicht genervt! Obwohl das sicherlich ständig passiert) der dann ganz schnell neben einem steht.

Der Blasenkatheter war etwas unangenehm und hat gebrannt. Dazu muss ich wohl ständig halbnackt dagelegen haben, weil mir heiß war und ich die Decke immer weg hab. In dem Moment ist einem aber alles egal ;-) Hab nur so im Halbschlaf registriert, wie mich ein Pfleger öfter zugedeckt und irgendwas von: "ohje..was mach Sie denn da" von sich gegeben hat.

Richtig wahrgenommen hab ich dann erst wieder den Nachtpfleger. Der war super nett und hat sich ganz lieb um mich gekümmert. Er kam oft vorbei um zu schaun ob alles ok ist und hat mir beruhigend über den Arm gestreichelt und gesagt: „zum Glück macht man so was nur einmal mit..“ und ähnlich andere aufbauende Dinge. Eigentlich mag ich Berührungen von Fremden nicht wirklich und es hört sich so im nachhinein vllt komisch an, aber es tat so gut! Schade, dass ich ihm nicht mehr für seine Aufmerksamkeiten danken konnte, durch ihn war die Zeit auf der IMC um einiges erträglicher.

27.5. 1. Tag post OP

Am nächsten Morgen wurde dann der Katheter gezogen und ich durfte mich am Bett waschen. Anschließend kam ich wieder auf die Station.

Dort war dann auch meine Zimmernachbarin, die einen Tag vor mir ihre Bimax hatte.

Konnte mich mit Hilfe einer Schwester umziehen (schön endlich wieder eine Unterhose anzuhaben!!) und bin etwas schwankend ins Untersuchungszimmer, wo die erste Spülung stattfinden sollte. Weiß schon nimmer welche Chirurgen drin waren, leider nicht Dr. B. Sie waren etwas überrascht dass ich keinen Splint drin hatte, konnten mir aber auch nichts genaueres sagen. Es wurde durchgespült und ich hab mich wieder mit der Kühlmaske ins Bett gelegt.

Die Erinnerungen an den Tag sind immer noch etwas verschwommen. Mein Freund hat mir ne SMS geschrieben, dass der Chirurg ihn angerufen und gesagt hat, dass es Komplikationen gab, nun aber alles ok sei. Das waren die ersten Informationen die ich dazu bekam.

Abends kam Dr. B. dann vorbei und hat mir im Behandlungsraum noch mal alles erklärt. Habs zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz begriffen, stand irgendwie immer noch etwas neben mir. Nun weiß ich, dass meine Knochen wohl total dünn sind und während der OP etwas gebrochen ist, was eigentlich nicht hätte brechen dürfen. Deshalb musste an der Backe ein kleiner Schnitt gemacht werden, um dort zusätzliche Metallplatten einzubauen.

Außerdem lag der Nerv im Unterkiefer wohl etwas blöd und sie mussten extrem vorsichtig drum herum schneiden. Beim Zusammensetzen hat es nicht gepasst und sie mussten es wieder öffnen. Beim 2. Mal war es immer noch nicht richtig, sie mussten es wieder öffnen und haben es dann ohne Splint versucht. Damit wars dann wohl besser.

Alles in allem meinte Dr. B. zu mir, ich war sein schwierigster Fall. ;-)

Dann wieder nur gekühlt und gelegen. Ab und zu versucht zu trinken, mit der Schnabeltasse gings ganz gut. Schlafen ging nicht mehr so gut, da die Nase total vom Blut oder was auch immer verstopft war und sich der Hals so dick angefühlt hat und total trocken war.

Mit der tollen Prognose meiner Zimmernachbarin, dass es am nächsten Tag noch schlimmer wird, bin ich dann irgendwann eingeschlafen.

28.5. 2. Tag post OP

Vor dem Tag hatte ich am meisten Angst. Schon bei der GNE gings mir da am schlechtesten. War dann auch sehr unangenehm. Schwellung wurde stärker und auch sonst war alles doof.

Kurz zum Spülen gegangen, wo Dr. P. noch mal gesagt hat, dass Dr. B. wohl ganz schön ins Schwitzen gekommen sei.

Mein Vater kam zum Glück zu Besuch (Angehörige tun wirklich gut!) und sonst gings irgendwie rum, auch wenns mir ewig vorkam.

29.5. 3. Tag post OP

Die Nacht war wieder sehr doof, trotz Schlaftablette konnte ich einfach nicht schlafen. Hatte große Hoffnung dass es heute bereits schon besser wird. Meiner Zimmernachbarin gings auch schon wieder ganz gut. Leider gings eher schlechter. Hatte das Gefühl die Schwellung wurde noch einmal heftiger.

Hab versucht viel zu laufen und zu trinken. Essen ging ein wenig besser und der Appetit kam auch langsam wieder zurück.

Zudem stand das erste Röntgen an. Hatte total Angst, es könne was nicht richtig stehen, aber beim täglichen Spülen meinte Dr. P. es sei alles gut.

Abends hab ich dann auch schon das letzte Mal gekühlt, da die Kühlmaske gebraucht wurde und sie wohl eh nur 48 Stunden nach der OP was bringt.

30.5. 4. Tag post OP.

Nach einer fürchterlich langen Nacht war ich morgens wie geplättet. War nachts kurz vorm Verzweifeln, weil sich der Zustand einfach net bessern wollte. Ich konnte nimmer und wusste net wie ich nen weiteren Tag überstehen sollte.

Morgens gings dann aber doch unerwartet gut. Ein Blick in den Spiegel war schon aufbauend, da die Schwellung endlich etwas zurückgegangen war.

Die Backen haben auch nicht mehr geglüht und auch sonst war alles besser. Die Nachricht duschen zu dürfen war fast das größte Geschenk des gesamten Aufenthaltes. Danach waren die Leiden der letzten Tage fast schon wieder vergessen! Als ob man alles bedrückende von sich abspült! Der Besuch meiner Zimmernachbarin hat mir auch direkt angesehen, dass es wieder viel besser geht.

Schon verrückt wie schnell man unangenehmes verdrängt. Meine Zimmernachbarin und ich waren uns darüber einig, sowas schlimmes noch nie erlebt zu haben und wenn wir gewusst hätten wie unangenehm es wird, es hätten sein lassen.

Ein paar Tage später jedoch antwortete auf die Frage wie es war jede von uns schon mit: es ging. Deshalb an alle die es noch vor sich haben: stellt euch darauf ein dass es unangenehm wird, aber denkt immer dran, es geht wirklich vorbei! Auch wenn man in der Situation nichts Positives sehen kann und es vllt sogar bereut. Die Tage gehen trotzdem rum und irgendwann kommt der Tag des Abschwellens (bzw des nicht weiter Anschwellens) und es geht bergauf.

Abends noch netten Besuch von Jana bekommen und schon wieder lachen können. Tut gut! Und verursacht Muskelkater im Backenbereich (genauso wie die Essversuche).

Obwohl ich schon beim täglichen Spülen war, kam abends extra noch mal Dr. B. vorbei um mögliche Fragen zu beantworten und allgemein wieder nach mir zu sehen, da er am Wochenende keinen Dienst hatte. War wirklich sehr nett!

Es scheint auch ohne Splint alles gut zu stehen und die Röntgenbilder sehen seiner Meinung nach gut aus. Wenn weiterhin alles gut läuft kann ich am 6. post OP Tag entlassen werden, juhuu! (Ist im MH eigentlich auch normal nach ner Bimax, nur bei Komplikationen kann sich der Aufenthalt eben auch verlängern)

31.5. 5. Tag post OP

Endlich mal wieder besser geschlafen. Mit viel Hunger erwacht. Es gab zum ersten mal Brot, was ich jedoch noch nicht essen konnte. Zwischendurch, als ich gerade dabei war irgendwie den Pudding runter zubekommen (alles was über komplett flüssig hinaus geht, gestaltet sich trotz splintlos als schwer) kamen die ganzen Ärzte zur Visite rein.

Haben aber nur kurz geschaut und waren dann gleich wieder weg. Später am Tag (war übrigens gerade dabei nen Teil des OP-Berichts zu verfassen) kam Dr. B. noch mal rein um mir zu sagen, dass der Oberarzt gesagt hat, er hätte gut reagiert in Hinsicht auf das zusätzliche Einsetzen der Platten am schwachen Knochen. Hätte er das nicht gemacht, hätte man die OP vermutlich abbrechen müssen.. Er ist wirklich mein Held des Tages (wenn nicht sogar de Woche oder des Monats!) :D Hab meinem Vater gleich gesagt, er solle zur Entlassung bitte guten Sekt für ihn mitbringen.. :)

Ansonsten traf ich mich noch mit Chris (hab ich schon mal gesagt, dass ich sooo froh bin bei Progenica gelandet zu sein..) und das tägliche Spülen stand an. Weiß leider nicht wie der Arzt heißt, aber wie alle andern ist auch er super nett! Hat viele Witze gemacht und ja, war einfach sympathisch (und griechisch?).

Kam dann extra nochmal mit Dr. B. zu mir um ihm zu zeigen, dass meine Mittellinie nun doch fast passt (vorher stand sie nicht ganz so gut, aber durch die veränderte Gummispannung haben sie es besser hinbekommen - naja, ums genau zu nehmen, nicht sie sondern Dr. B) und dieser hat ganz stolz gelächelt :D

Heute wurde meine Zimmernachbarin entlassen. War komisch alleine zu sein. Hört sich vllt doof an, aber in der schlimmsten Zeit ists gut, nicht alleine zu leiden.

Abends hat mir der Nachtpfleger gesagt, dass ich das erste Mal wieder fröhlich aussehe. Ohje, will gar nicht wissen wie er mich von den ersten Tagen kannte..

1.6. Entlassungstag - 6. Tag post OP

Juhuuu, die letzte Nacht! Das letzte Mal Thrombosespritze. Um 8.15 Uhr nach unten zur ambulanten MKG Abteilung, samt Akte. Hatte mal kurz Zeit reinzuspickeln. Wow, was auf der IMC alles notiert wird. Fast schon jede Bewegung die man ausführt :)

Dr. B. hat mir erklärt wie ich in 2 Tagen die Gummis einhängen soll. Ohje, ob ich das wohl hinbekomm..? Dann wurden noch schnell die Fäden der Mininarbe an der Backe gezogen und ich konnte gehn.

Nun sitze ich relativ müde zu Hause. Der Fahrtweg, das kurze Einkaufen und der Gang in die Apotheke waren sehr anstrengend. Koffer auszupacken war nur in Etappen möglich. Schonen ist also noch angesagt.

So, ganz allgemein möchte ich zum MH noch sagen:

- die Schwestern sind wirklich alles super nett. Sie schauen öfter mal vorbei und haben ganz viel Geduld.

- das Essen kam mir gar nicht mehr so schlimm wie beim letzten mal vor. Einmal gabs z.B. nen total leckren Bananenshake der richtig frisch geschmeckt hat.

- die Chirurgen sind alle freundlich und bemüht es einem recht zu machen. Wenn man vor irgendwas Angst hat, dann auf jeden Fall ansprechen!

An alle die es noch vor sich haben:

- ein kleiner Spiegel ist sehr praktisch. Gerade um z.B. die Bepanthen Augen- und Nasenalbe (die man im MH direkt nach der OP bekommt und super viel bringt) aufzutragen oder um kurz zu schaun wie versifft man gerade ausschaut (z.b. beim essen, wenn Angehörige des Zimmernachbarn im Raum sind etc) und nicht immer aufstehen zu müssen. Man überlegt sich eh jedes mal genau ob man nun aufsteht oder nicht, da man die Kühlmaske dann immer wieder neu und möglichst fest anlegen muss

- viele Handtücher, die ein sehr praktischer Sabberlatz sind, damit man sich nicht ständig umziehen muss

- fragt wenn ihr von der Infusion wegkommt und auf die Antibiotikatablette umsteigen müsst nach einem Mörser! Mein Vorgehen jeden Morgen und Abend: Tablette klein machen, einen Teil des Frutchtbuttermilchgetränkes, das eigentlich bei jedem Essen dabei ist, in die Schnabeltasse füllen und das dann zügig trinken. Man schmeckt den Geschmack noch leicht aus, aber so zu Schlucken ging gar nicht!

- nette SMS, E-Mails und Besuche von Familie/ Freunden tun natürlich immer gut und bauen einen echt auf. Alleine hätte ich das kaum Durchstehen können.

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Hey Lufi

Vielen Dank für deinen sehr schönen Bericht, hat Spass gemacht den zu lesen !!! (Machst du das beruflich ?!? ;):D)

Ich hab mein Bimax-Erlebnis in vielem wiedererkennen können, vor allem die Antibiotika per Tablette (voll verschnürt und mit Splint !!! :blink:) und das sich wieder Umziehen-können !! Auch die Unruhigen Nächte und die verstopfte Nase sind mir nicht ganz fremd !!! Da haben scheinbar viele mit zu kämpfen, wie ich habe lesen können !!

Weiterhin gute Besserung !!

VG

Ronon

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Tschakka!!!! (ich habs noch gar nicht gesagt seit deiner OP!) Ab jetzt gehts nur noch nach Vorne und die Sache läuft :)

Bin froh, dass du alles überstanden hast und ich finde trotz Allem, der Lachanfall war es wert :D

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WOW - du hasts geschafft. Vielen Dank für die Infos.

Werde sie dann kommende Woche berücksichtigen ;) und dran denken, lieber den Pulsmesser vom Finger zu ziehen, als den Rufknopf über dem Bett zu drücken. :lol:

Schön, dass du auf dem Weg der Genesung bist, alles Gute weiterhin,

Sanne

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Danke :) Die erste Nacht im eigenen Bett war toll! Endlich wieder Privatsphäre.

Sanne, ich drück die ganz fest die Daumen :) Hab nächsten Do meinen Kontrolltermin, da schau ich falls du es möchtest und dich danach fühlst gerne mal vorbei :)

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Hey Lufi,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur überstandenen Bimax und willkommen im MH-Bimax-Club! ;)

Beim Lesen deines Berichtes kamen auch bei mir wieder einige Erinnerungen hoch... und ich kann dir sagen, viele Monate danach erscheint einem alles noch viel einfacher. Der Mensch kann schon einiges aushalten und die Zeit heilt wirklich viele Wunden.

Weiterhin gute Besserung! :D

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Hi,

na ich hoffe das Abschwellen geht munter weiter, allerdings mach Dir da nicht so viele Sorgen, hier rennen weitaus schlimmere "Schwellopfer" herum. Hast ein zartes Köpfchen, da fällt das schneller auf als bei unsereins :D

LG

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Danke für die Wünsche :)

Das Gummieinhängen klappt zum Glück ein wenig besser und essen geht nun auch in breiiger Konsistenz wieder. Links knackt es öfter mal und das Zahnfleisch im UK ist etwas gerötet, weshalb ich froh bin am Donnerstag wieder zur Kontrolle zu gehen. War heute zum Nachschaunlassen mal bei meiner ZA, nach ihrer Frage ob das alles in Vollnarkose gemacht wurde, hatte ich dann aber keine weiteren Fragen mehr an sie ;-)

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Hey super dass du die OP so gut überstanden hast. Aber wieso hattest du denn einen Blasenkatheter? Ist das etwa normal? :-S

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Heute sind es genau 2 Wochen post OP und ich hatte meinen Kontrolltermin bei Dr. B. Es scheint alles gut zu sein. Die Gummis darf ich etwas lockerer einhängen und weiche Dinge darf ich nun auch essen.

Bin gestern auch das erste Mal wieder Auto gefahren. Für kurze Strecken ists ok, an längere Strecken würd ich mich aber noch nicht rantrauen. Bisher verläuft alles recht gut. Gummis einzuhängen ist wesentlich angenehmer als an Schrauben zu drehen.. :)

@Ela: im MH scheints normal zu sein, dass man nach einer Bimax mit nem Blasenkatheter erwacht. Ist aber wirklich net schlimm, hört sich unangenehmer an als es ist.

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Uah.. auf Magensonde und verdrahteten Kiefer hab ich mich vorbereitet, aber ich glaub ich flipp aus, wenn die mir in Bonn sowas auch noch legen ^^

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Uah.. auf Magensonde und verdrahteten Kiefer hab ich mich vorbereitet, aber ich glaub ich flipp aus, wenn die mir in Bonn sowas auch noch legen ^^

Entspannt atmen können ohne verdrahtete Kiefer (wie im Marienhospital) finde ich deutlich positiver als einen Blasenkatheder, den man eh nicht wahrnimmt. Übrigens dürfte man auf Intensiv sowieso nicht zur Toilette, lieber so als mit nem Topf oder ähnliches. Bei meinem ersten Krankenhausabenteuer habe ich mir sogar freiweillig einen legen lassen (das als junger Mann soll schon was heissen), weil alles andere gar nicht ging.

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Hallo Zimmernachbarin :-P

Ich hoffe, es lag nicht an meiner Schnarcherei, dass du so schlecht geschlafen hast :-D

Bin echt froh, dass die uns zusammen ins Zimmer gesteckt haben und wir nur einen Tag auseinander lagen von der OP...

Das witzigste dabei: Man hat mich angesehen und wusste wie es dir einen Tag später ergehen würde ;-)

Danke für die Info mit diesem tollen Forum hier!

Tut echt gut, sich gegenseitig mit Tips wieder motivieren zu können.

Bis bald Lufi - man liest sich :-D

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Hi Lufi, wie gehts dir denn jetzt mit neuem Biss :-)?

beneide dich grad, dass du es schon geschafft hast, ich habs nämlich noch vor mir.

wie lange hast du denn gebraucht, bis du wieder auf den beinen warst, bzw. nicht mehr krank geschrieben warst?

Gruß Ina

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Hi Ina,

der neue Biss fühlt sich komisch, aber gut an :)

Krank geschrieben bin ich immer noch. Aber mir gehts schon wieder ganz gut. Denke im Büro könnte ich vielleicht schon wieder arbeiten. Aber da ich in einer Grundschule als Erzieherin arbeite und sehr viel reden muss, sowie viele Sportaktivitäten durchführe etc, muss ich noch ein wenig warten. Deutliches Sprechen klappt noch net so gut und Sport sollte ich erst in 2 Wochen wieder ausführen.

Wünsch dir alles Gute!!

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Also bist du ca. 4 Wochen krank geschrieben?

Ich hatte eig. geplant, 4 Wochen nach meiner Bimax in den urlaub zu fahren, mal schaun, ob das dann schon geht.

Was steht dann bei dir zur Zeit auf dem Speiseplan :-) ?

Gute Besserung!

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Hei Ina,

ich bin gleich von der Klinik aus 5 Wochen krank geschrieben worden, da bei meiner BImax der Oberkiefer dreigeteilt wurde.

Wie LUFI dir auch geantwortet hat, kann man nach 4 Wochen sicher wieder einen Bürojob ausführen, wenn man nicht viel reden oder telefonieren muss.

Kommt also drauf an, welchen Beruf du gerade lernst.

Nach 4 Wochen in den Urlaub zu fahren stelle ich mir allerdings nicht so prickelnd vor, denn aufgrund des Splintes (Schiene an den oberen Zähnen) kannst und darfst du nur püriertes Essen essen. Somit kommt es also auch drauf an, wohin du in Urlaub möchtest. Zum Campen an den Bodensee als Selbstversorger mit Pürierstab geht sicher besser als eine Flugreise ins Hotel irgendwohin wo es heiß ist. Sonne sollte auch tabu sein, da deine Backen sonst vielleicht wieder anschwellen könnten.

Ich wünsche dir alles Gute für deine Behandlung,

VIele Grüße, Sanne

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Hi Ina,

ja genau, ich wurde direkt 4 Wochen krank geschrieben. Jedoch bin ich ähnlicher Meinung wie Sanne: 4 Wochen danach in Urlaub zu fahren stell ich mir auch net so toll vor. Eben weil Essen noch net so wirklich geht und du auch sonst noch etwas eingeschränkt bist. Zudem kommt dann vllt grad dann wenn du in Urlaub bist dein Splint raus. Klär das am besten mit deinem KFC ab :)

Ansonsten steht auf meinem Speiseplan ganz viel weiches: zum Frühstück meist Kuchen, mittags dann Kroketten, Schupfnudeln, Lasagne, allgemein weiche Nudeln alles ganz klein geschnitten und mit viel Soße. Abends gibts dann meistens noch ein Fruchtshake, Joghurt oder Eis.

Stell dich drauf ein, dass die ersten Tage etwas unangenehm werden, dann gehts aber immer weiter bergauf :)

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Hallo ihr zwei,

dann muss ich das mit dem urlaub nochmal überdenken und einfach schauen in was für einer Verfassung ich in den wochen nach der op bin....

evt. wir mein ok auch dreigeteilt, aber eher nicht. mein doc meinte dass er mich 4 wochen krank schreiben wird und dass ich bis zu 8 wochen nach der op nicht fliegen darf, wegen dem druckausgleich im Flugzeug. Ich frag ihn gleich nächste woche mal, was er dazu meint.

Beruflich bin ich im Büro tätig, mach grad ne Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau, im Herbst dann noch Abschlussprüfung, bin also sehr froh wenn ich dieses harte jahr geschafft hab :-)

@ sanne: kommst du direkt aus ulm?? ich arbeite und wohne unter der woche in laupheim :-)

@ lufi: wo wohnst du denn?

LG Ina

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So, nun bin ich 5 Wochen post OP :)

Essen klappt mittlerweile immer besser. Hab leider immer noch viele Pickel, die laut meines Physiotherapeuten auch vom Essen kommen können (man nimmt mehr Milchprodukte als sonst zu sich usw.). Die Schwellung ist immer noch da, geht aber nach und nach auch immer mehr weg.

War heute beim KFO und hab neue Bögen reinbekommen. Außerdem hab ich schon nen Termin für die Spangenentfernung!! Juhuu Mitte September kommt sie raus :D

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Hei Lufi,

das sind ja klasse Neuigkeiten. Und wie du ja aus Erfahrung weißt, rinnt die Zeit dahin und bald ist September........ SUPER.

Alles Gute weiterhin,

LG SANNE

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Hey,

das sind ja mal gute Nachrichten das freut mich das deine Spange bald raus kommt wünschte ich wäre auch schon so weit und hätte alles Hintermir...

wünsch dir weiterhin alles gute

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