limahong

Ab wieviel mm lohnt sich eine OP?

Wie der Titel schon sagt, würde mich interessieren, ab wievielen mm eine Verlagerungs-OP stattfindet? Bei Asymetrien mag es noch anders sein, da diese eher noch beeinträchtigen, aber wenn es sich um eine reine Vorwärtsverlagerung bzw Rückverlagerung handelt, gibt es doch vermutlich eine Mindest-Verlagerungsstrecke, damit man überhaupt operiert wird. Mein KFO meinte, dass es gar nicht mal so sicher sei, ob ich operiert werde, da mein Fehlbiss nicht so ausgeprägt sei und dass der MKG-Chirurg bei einer Verlagerungsstrecke von bspw. 2 mm nicht operieren würde und man eher kieferorthopädisch kompensieren würde (mit Hilfe von Extraktionen zum Beispiel). Gibt es da grobe Richtwerte oder ist das von Chirurg zu Chirurg unterschiedlich?

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Man könnte sich evtl. am kieferorthopädische Indikationssystem http://www.kfo-online.de/21/gkv_g.html orientieren. Das ist zwar eig. für die Einstufung des Behandlungsbedarfs vor Behandlungsbeginn gedacht, aber das kann man ja auch so nutzen ;) Sagittale Stufe, distal (also Unterkiefer zu weit hinten) bis 3mm fällt dort beispielsweise unter Grad 1, also leichte Zahnfehlstellung (bzw. eben Kieferfehlstellung). Ab 3mm wird eine Behandlung wohl empfohlen, ab 6mm (also Stufe 3) zahlt die Krankenkasse. Wenn der Unterkiefer zu weit vorne ist (also mesial) wird sowas auch schon ab geringen Abweichungen (also >0mm) in Grad 4, also starke Zahn-/Kieferfehlstellung eingeordnet. Es kommt also auch drauf an in welche Richtung die Fehlstellung geht. Wie der Chirurg das dann letztendlich sieht ist wieder eine andere Sache. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es z.B. bei einer gering ausgeprägten Unterkieferrücklage Chirurgen gibt, die operieren würden und andere, die nicht operieren würden.

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Danke für die Antwort, also heißt das, dass bei 1 mm der Unterkiefer schon operiert werden könnte, wenn er zu weit vorne ist(also rein krankenkassentechnisch, obs der Chirurg wirklich tut, ist ne andere Sache)? Gilt dies dann auch dann, wenn der Oberkiefer zu weit hinten wäre und um 1 mm nach vorne verlagert wird? Das sind wahrscheinlich auch nur theoretische Überlegungen, weil sich kaum einer eine OP wegen eines einzigen mm antun würde...

An die Moderatoren/Admins: Hab gerade gesehen, dass dieser Thread im Bereich Psychologie gelandet ist, da sollte er gar nicht hin, evtl. wäre es angebracht, ihn in den entsprechenden Bereich zu verschieben

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Danke für die Antwort, also heißt das, dass bei 1 mm der Unterkiefer schon operiert werden könnte, wenn er zu weit vorne ist(also rein krankenkassentechnisch, obs der Chirurg wirklich tut,

bei den KIG ist ab 1mm negative frontzahnstufe gemeint - die kieferverschiebung ist auch in so einem fall schon viel größer.

wegen 1 mm kieferverschiebung operiert sicher niemand, aber eine bestimmte grenze gibt es nicht.

ist der grund für deinen thread, dass du operiert werden willst weil man die fehlstellung sieht? dann würde ich darüber offen mit KFO/KFC reden

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Blöde Frage: Warum ist die Kieferverschiebung dann größer? Mal angenommen die Zahnstellung ist schon ideal (rein theoretisch ;) dann müsste 1mm Kieferverschiebung ja ausreichen um 1mm Frontzahnstufe zu korrigieren.

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Blöde Frage: Warum ist die Kieferverschiebung dann größer? Mal angenommen die Zahnstellung ist schon ideal (rein theoretisch ;) dann müsste 1mm Kieferverschiebung ja ausreichen um 1mm Frontzahnstufe zu korrigieren.

eine normale frontzahnstufe ist z.b. + 2 mm, die unteren zähne stehen vorne ja hinter den oberen. nach den KIG kann bei negativer frontzahnstufe behandelt werden.

aber ich glaube limahong ist schon in behandlung.

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eine normale frontzahnstufe ist z.b. + 2 mm, die unteren zähne stehen vorne ja hinter den oberen. nach den KIG kann bei negativer frontzahnstufe behandelt werden.

aber ich glaube limahong ist schon in behandlung.

Ja, ich bin in Behandlung, aber erstaunlicherweise habe ich trotz Dekompensation eine "Verbesserung" laut KFO, weil meine Frontzähne nicht direkt aufeinanderbeißen, sondern ein ganz leichter Overbite und overjet vorhanden sind, aber auch nur ganz leicht, der Biss passt natürlich trotzdem nicht und die Frontzähne kommen einander in die Quere. Dazu muss man aber sagen, meine Schneidezähne im OK sind noch deutlich sichtbar gekippt... Mein KFO meinte, dass es sein könnte, dass die Verlagerungsstrecke nicht so groß wäre, dass man unbedingt operieren würde. Das werde ich dann im Detail mit meinen Chirurgen besprechen, jedoch interessiert mich, ob es da Richtwerte gibt oder es vom Chirurgen abhängt. Es kann ja auch sein, dass KFOs es anders sehen, weil sie ja eher kompensieren würden, wenns einigermaßen geht, und Chirurgen naturgemäß eher operieren würden. Woher weiß man dann, was angebrachter ist?

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Blöde Frage: Warum ist die Kieferverschiebung dann größer? Mal angenommen die Zahnstellung ist schon ideal (rein theoretisch ;) dann müsste 1mm Kieferverschiebung ja ausreichen um 1mm Frontzahnstufe zu korrigieren.

Die Rechnung kommt mir jetzt doch ein bissl ZU einfach vor.... ;)

Ob es da wirklich große Abweichungen zwischen OK und UK gibt, wird der Kfo spätestens dann sehen, wenn er das Fernröntgenseitenbild auswertet.

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Es kann ja auch sein, dass KFOs es anders sehen, weil sie ja eher kompensieren würden, wenns einigermaßen geht, und Chirurgen naturgemäß eher operieren würden. Woher weiß man dann, was angebrachter ist?

Guguck

diese Frage hatte ich mir auch gestellt und in einem Uniklinikum EINEN Termin vereinbart bei dem ein KFO UND ein KC gleichzeitig anwesend waren. Ist kein Problem so einen Termin zu vereinbaren.Sowas hätte man dann vor der Behandlung abklären lassen können, ob es jetzt auch noch möglich ist, da du ja bereits in Behandlung bist weiss ich allerdings nicht.

lg

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So macht jeder seine Erfahrungen, der eine gute, der andere schlechte. War auch in einem UK in Behandlung. Der KFO war gleichzeitig auch KFC. Diagnose ohne Röntgen und ohne Modelle und klinisch konnte er angeblich nichts untersuchen ... Heute meine ich zu wissen, warum er weder als Humanmediziner noch als KFC, sondern als KFO tätig ist. Zähne lassen sich so lange bewegen bis sie ausfallen, ohne dass Pat. tot umfallen.

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ich würde mal bei sage ich mal nicht so bemerkbare veränderung , mich gar nicht operieren lassen,..

Das kommt ganz drauf an, ob man auch den funktionalen Aspekt miteinbezieht. Bei mir wäre es eine geringe Verlagerungsstrecke, dennoch meinte der KFC, dass er für ein stabiles Ergebnis operieren würde und war sich nicht so sicher, ob man das kieferorthopädisch auch so hinbekommen kann. Auch wenn mans äußerlich nicht direkt sieht, hätte ich gerne ein möglichst optimales Ergebnis, bevor ich hinterher gesagt bekomme: "Hätten Sie sich mal operieren lassen..."

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Hallo ihr lieben.

ich habe mal eine Frage .. ich habe ein fliehendes Kinn, also mein Kinn ist zu weit hinten. Auch deutlich, aber wie viel mm weiß ich gar nicht, ich glaube auch nicht das es schon jemals bei mir gemessen wurde ? Stehe kurz vor einem Bimax.

Kann man das selber nachmessen ? Wenn ja, kann mir einer sagen, wie ? :)

l.g.

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bin bzw war auch so ein toller fall. habe diese listen sehen dürfen bei meinem KFO ab wann was übernommen wird. und tja, 6mm bei einer UK rücklage und ich hatte nur 5mm. was glaubt ihr wie ich mir da hätte sonst wohin beißen können. er hat noch probiert zu drücken und zu schieben aber da mir das bei der messung nicht ganz klar war wozu und warum, habe ich nicht so richtig mitgemacht. vllt wären es dann mehr mm geworden und ich hätte zumindest die KFO behandlung nicht selbst tragen müssen.

wie meinte mein KFO so schön: die krankenkassen kennen keine kiefergelenke, für die gibt es nur zähne.

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