david87

Schiefer Kiefer + Skoliose

58 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich wollte mal nachfragen, ob jemand von euch auch einen seitlich schiefen Kiefer hat, d.h. die Kauebene weicht von der horizontalen Ebene ab. Und außerdem ne Skoliose, also ne krumme Wirbelsäule. Bei mir ist das nämlich der Fall und ich bin fest davon überzeugt, dass das zusammenhängt. Hat jemand von euch Erfahrung damit ? Sprich, wurde am Kiefer operiert und spürt Auswirkungen auf die Skoliose?

Gruß, David

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Hallo David,

ich hatte einen Schiefstand der Kiefer, dies wurde vor ein paar Montagen mit einer Bimax behoben.

Eine Skloiose haben ich wohl auch, also Beckenschiefstand und krumme Wirbeleule, bin da in kürze beim Skoliose Artzt.

Noch dazu ist meine Gesichtsmuskulatur nicht gleich ausgeprägt, bzw. meine ganze linke Körperhälfte scheint ausgeprägter.

Preisfrage wie das behoben werden kann, ich bin stark auf der Suche.

Es ist allerdings auch gut möglich das sich zumindest die Gesichtsmuskulatur in der nächsten Zeit anpasst, da ja nun die Kiefer richtig stehen.

Ich tippe mal das der Kieferfehlstand aus der Skoliose also Schief stand des restlichen Körpers resultierte, aber genau konnte das bisher niemand sagen.

Für Rückfragen stehen ich jederzeit zur Verfügung.

Beste Grüße

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Es heißt, dass die Kiefermuskulatur sich auf den ganzen Körper auswirkt. Die Frage ist nun, was war zu erst da - die Henne oder das Ei :D

Naja ich bin aber auch der Meinung, dass meine Skoliose erst da war und dann der schiefe Kiefer.

Gegen Skoliose kann man Krankengymnastik machen, ein Korsett tragen, im schlimmsten Fall operieren lassen..

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Aktuell scheint es mir so, als würde sich meine Gesichtmuskulatur wie von meinem KFC Prophezeit weiter angleichen.

Ich denke jedoch das die Skoliose der Wirbeleule zuerst war und will in jedem Falle verhindern das sich meine Kiefer wieder zurück bilden.

Auf eine zweite Bimax hab ich keine Lust!

Grüße

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Aktuell scheint es mir so, als würde sich meine Gesichtmuskulatur wie von meinem KFC Prophezeit weiter angleichen.

Ich denke jedoch das die Skoliose der Wirbeleule zuerst war und will in jedem Falle verhindern das sich meine Kiefer wieder zurück bilden.

Auf eine zweite Bimax hab ich keine Lust!

Grüße

Also mir haben die Ärzte gesagt, nach der KieferOP wird sich nix zurückbilden. Vielleicht hatten die aber keine Skoliose- Erfahrung :D ich bin da skeptischer...

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Hallo David,

auch ich würde da einen Zusammenhang nicht ausschließen Ein guter Physiotherapeut wird dir auch erklären, das alles zusammenhängt und du deine Probleme nicht isoliert betrachten darfst. Das ist bloß noch nicht bei allen Ärzten angekommen.

Ich habe eine Verschiebung der Kiefer zueinander aufgrund eines einseitigen Kreuzbisses.

Dadurch hat sich die Kaumuskulatur und die umgebende Schädelmuskulatur unterschiedlich stark ausgebildet, was zu einer leichten Verformung des Schädels geführt hat. Dadurch wird die Halswirbelsäule ungleichmäßig belastet, was bei mir auch zu einer unterschiedlich starken Rückenmuskulatur geführt hat. Das ist deutlich fühl- und sichtbar. Erstaunlicherweise habe ich damit aber die geringsten Probleme.

Meine Hoffnung ist nun, das sich das durch die Ausrichtung der Zähne wieder gibt. Ich werde aber auch zusätzlich noch mal einen Osteopathen aufsuchen. Das kannst du natürlich auch mal ausprobieren, vielleicht kommst du dadurch zu neuen Erkenntnissen.

Alles Gute!

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Hi arzthopper,

ich bin bereits bei einem Ostheopat und auch mein KFO Osteopathie - Erfahrung ;)

Bin mir aber noch nicht sicher, ob das was bringt. Bisher merke ich davon noch nichts..

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Hallo noch mal,

war nun mal in der Uni FFM bei einer Skoliose Untersuchung. Skoliose habe ich keine, und der Artzt vor Ort glaubt auch nicht an eine Verbindung Zwischen Kopf und restlichen Körper.

Also das sich aus einer Skoliose eine Gesichtsskoliose ergeben kann, er sagt dort liegen zu viele Elemente dazwischen um so etwas zu übertragen.

Beste Grüße

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Hallo,

ich habe meine Bimax auch als letzte Lösung angesehen, um von meiner Fehlhaltung loszukommen.

Hatte auch einen extremen Kreuzbiss und einen viel zu schmalen OK sowie viel zu langem UK.

Ich habe leichte Skoliose, jedoch kam die erst in meiner Jugend, als mein Kiefer sich weiter ungünstig entwickelte. Ich habe immer viel Sport betrieben und durch Ballett soweit meinen Gleichgewichtssinn trainiert, dass ich das lange Zeit gar nicht bemerkt habe, dass ich schief bin, beziehungsweise konnte das irgendwie ausgleichen. Mit 22 kamen dann massive Schmerzen wegen Nackenverspannungen nach einem Schleudertrauma. Diese gingen aber nie wieder weg, ich habe riesige "Höcker" auf den Schultern, die sonst sehr zierlich sind. Mein Becken und meine Schlüsselbeine sind verkippt, um das irgendwie auszugleichen, dass meine Kiefer total asymmetrisch war, meine Hals- und Nackenmuskulatur ebenso asymmetrisch verknöchert. Nach Jahren Krankengymnastik, Kur, Haltungskorrekturen, Osteophatie, Massagen,... war alles erfolglos.

Ebenso hatte ich auch Schmerzen und Verspannungen in den Kaumuskeln.

Eine Muskelreizmessung beim Osteopathen belegte dann den Zusammenhang meiner Kiefermuskeln mit den Nackenmuskeln die knöchern verhärtet sind!

Dann bekam ich zum Testen, ob eine Kieferveränderung etwas Nützen würde, eine Bissschiene.

Das Tragen einer Bissschiene brachte das erste Mal einen Erfolg nachdem alle anderen Versuche scheiterten!

Nun habe ich seit anderthalb Jahren wieder eine feste Zahnspange und eine GNE hinter mir. Da konnte ich jedesmal sehen, wenn ein neuer Bogen kam und sich der Biss änderte, wie sich die Nackenverspannung von einer auf die andere Seite umlagerte!

Jetzt hatte ich letzte Woche meine Bimax.

Nun habe ich das Gefühl mein Kopf hängt schief! Das war er aber vorher und meine Muskulatur ist ja noch schief wie vorher um die alte Fehlstellung auszugleichen!

Denke, das regelt sich mit Hilfe der Krankengymnastik und Osteopathie mit der Zeit aber. Muss mich eben umgewöhnen, die Asymmetrie des Kiefers war schon heftig!

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Hi David

Also ich habe auch beides, eine ziemlich starke Skoliose und eine Kieferfehlstellung. Allerdings habe ich keine seitliche Verschiebung, sondern mein UK ist viel zu weit hinten und ich habe einen leicht frontal offenen Biss und einen zu schmalen OK. Bei mir war die Kieferfehlstellung definitiv zuerst da und ich denke wenn es einen Zusammenhang gibt, dann eher dass sich der Kiefer auf die Wirbelsäule auswirkt, als umgekehrt. Die meisten Skoliosen sind sogenannte idiopathische Skoliosen bei denen man die Ursache nicht kennt und die meist in der Pubertät auftreten und sich dann mit dem Wachstum massiv verstärken. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ich glaube dass es einen Zusammenhang zum Kiefer geben kann, aber nicht muss. Viele Skoliose Patienten haben keine Kieferfehlstellung und viele mit schwerer Kieferfehlstellung keine Skoliose, weil eben beides durch viele andere Einflüsse bestimmt wird. Meine Mama hat auch eine Skoliose, ich habe meine vermutlich von ihr geerbt. Sie hat aber keine Kieferfehlstellung. Bei der idiopathischen Skoliose werden verschiedenste Faktoren diskutiert. Zb. Vererbung, hormonelle Enflüsse, Wachstumsstörungen der Wirbelsäule selbst (ungleichschnelles Wachstum ventraler und dorsaler Wirbelkörperanteile), schnelle Längenwachstum, neurologische Faktoren etc. aber eine Kieferfehlstellung spielt dabei wohl eher eine geringe Rolle, genauso wie bei der Bildung von Kieferfehlstellung die Ursache meist eher lokal zu suchen ist.

Wenn man eine idiopathische Skoliose hat, dann wird sich trotz der Kiefer OP wohl nichts an der Skoliose ändern. Wenn die Skoliose aber eine sogenannte Haltungsskoliose ist, die durch muskuläre Verspannungen oder einseitig trainierte Muskeln oder schlechte Haltung entstanden ist, dann kann sie sich bessern.

Übrigens kann sehr wohl ein Zusammenhang bei den Beschwerden bestehen, es muss aber kein Zusammenhang bei der Ursache des einen oder des anderen geben.

Es würde mich aber sehr interessieren wenn da jemand durch die Kiefer-OP eine Besserung bei der Skoliose feststellen würde.

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Hey, genau das selbe wollte ich auch fragen :)

Habe nämlich vor ein paar Tagen gelesen, dass eine Kieferfehlstellung mit einer Skoliose zusammenhängen kann.

Mein Rücken ist auch schief und mein Kiefer auch ;) Ich glaube an einen Zusammenhang mein Physiotherapeut (Denke aber, dass zuerst der Kiefer dann der Rücken kam)

Mein Physiotherapeut meinte jedoch, dass sich die Skoliose nach der Bimax wahrscheinlich nicht weg geht- Es könnte aber sein, dass es besser wird mit dem richtigen Training...

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Kann das mit dem Zusammenhang von Kiefer und Wirbelsäule/Becken nur bestätigen.

Habe von Geburt an einen nach rechts verschobenen Kiefer. Daraus hat sich eine Skoliose und ein Beckenschiefstand entwickelt.

Kiefer-OP steht an.

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Hi Kieferkracher,

ist es bei dir auch der UK der nach rechts verschoben ist...oder wie ist es bei dir...nach der OP ist es für mich ganz ungewohnt, dass der Ok und UK fast symmetrisch sind....die Muskulatur zeiht jetzt schon wieder nach rechts...ist ostheopatisches eine große Herausforderung...ganzer Körper wehrt sich gerade gegen neue Stellung.

Alles Gute dir...wann ist OP geplant?

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Puuhhh...das haut mich alles sowas von um!!!ich hätte nie gedacht das ich jemals meinen Kieferfehlstand(er zieht nach rechts) mit meinem Beckenschiefstand in Verbindung bringen würde....ich habe am 02.07.2012 meinen ersten termin in der Hyuissenklinik in Essen.Allein der Gedanke bringt mein Herz sowas zum Rasen...Kann man wirklich den schiefstand wieder herrichten?Das würde mich so BEFREIEN...Ich leide psychisch sehr dadrunter,zeige es aber niemanden,geschweige Reden dadrüber..never ever!!TABU!

Meine Freunde bzw.Arbeitskollegen sehen mich immer als Selbstbewusste Person..spbald ich in Umfelder bin wo Viele fremde Menschen sind ,fühl ich mich so "beobachtet":((

Was passiert meim "kennenlerntermin"?weiss garnicht wie ich mich verhalten soll,weil ich noch nie offen damit umgegangen bin.

Valli hast du tips für mich?wie sieht dein kiefer jtzt aus,wieder "normal"?

Ich glaub das reicht erstmal..könnte soviel noch schreiben..kommt alles noch;)

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Habe übernächste Woche den Termin beim KC. Mal sehen, was er vorschlägt.

Habe bei mir den Eindruck, dass sich das gegenseitig aufschaukelt. Der Unterkiefer zieht nach rechts und der Körper versucht den Kopf wieder gerade zu rücken, indem er das Becken schief stellt. Das Becken steht schief, also versucht die Wirbelsäule das wieder auszugleichen und so weiter. Jedenfalls habe ich bei mir so den Eindruck.

Von einem KC habe ich auch schon mal gehört, dass es da keinen Zusammenhang gibt, aber mein Körper erzählt mir da etwas anderes.

Habe auch noch keinen für mich geeigneten Osteopaten gefunden. Bei der Physiotherapie habe ich manchmal den Eindruck, dass es schlechter ist als vorher.

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@Kieferkracher: Viele Ärzte glauben nicht das eine Kieferfehlstellung sich auf den ganzen Körper auswirkt, glaube diesen Ärzten nicht, sie haben Unrecht! Du merkst doch selber an Deinen Körper, das er verspannt ist, mal der Fuß weh tut usw.

Du musst selber gute Ärzte und Therapeuten finden! Viel Glück dabei!

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Bei einer Physiotherapie können auch Geister geweckt werden ,die vorher noch schliefen. Auf einmal werden Blockaden gelöst und dadurch wird die Reizüberflutung zuviel für den Körper und er reagiert als Beispiel mit Schmerz etc. Das ist meine Theorie.

Lg

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Wenn es oben nicht stimmt ist es unten auch schief- sprich oben Kiefer und unten Hüfte. Was also tun?? Physio, Orthopäde?? Habe schon so viel versucht, bisher ohne Erfolg!

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Also....glaubt mir,,,,ich habe jahrelange Erfahrung mit meiner Kieferfehlstellung...ich habe so viele Physiotherapeuten und Formen hinter mir...nie wurde es längerfristig besser...bis mir mein jetziger Ostheopat (Schwerpunkt CMD Kiefer) völlig logisch erklärte und durch die 1/2 jährliche Behandlung vor der OP auch spürbar war, dass, wenn der Kiefer schief steht der Körper diese Fehlstellung ja ausgleichen muss...ist ja logisch....

Keiner kam auf die eigentlich Ursache...meinen schiefen Kiefer....ihr könnt vorher Bilder in meiner Galerie anschauen...hoffe, ist für alle zugänglich (weiß selber nicht mehr, was ich da eingestellt habe..hi).

Mein UK ist jetzt fast symmetrisch...wurde 7 mm nach links geschwenkt, jetzt schon zieht wie gesagt Muskukatur nach links...ist aber normal ....mein Ostheopat sagte klar, dass es c. 1 Jahr dauern wird, bis sich mein Körper, dessen Muskulatur jahrelang (bin 41) rechts verkürzt war, auf die neue Statik einstellen kann. Da ist die ganzheitliche Ostheopatie wichtig....

Wünsche jedem, dass er einen findet, der sich auf Kieferfehlstellung spezialisiert...die TK zahlt neuerdings auch bis zu 6!!! reicht natürlich nicht aus Behandlung Ostheopatie.

Es ist ein Fakt...ich spüre täglich, wie der Körper auf einen anderen Zug (z.B. durch die Gummis die an Schrauben befestigt werden) reagiert...werden sie links stärker gehängt...habe ich wahnsinnige Kopfschmerzen...ist alles aber ganz logisch, wenn man sich anatomisch auskennt...echt.

Mir haben Schmerztherapeuten, KFO und Zahnarzt oft gesagt, nein, da gibt es bzw. muss kein Zusammenhang bestehen....aber es ist so....

Hatte eine so extreme Skoliose HWS-ständig bis zu 5 Blockaden, mir gings richtig schlecht-..nach 1/2 Jahr Ostheopatie am Kiefer wurde sie nach Kontrolle beim Orthopäden besser...seltsam...keiner wusste warum...ich wusst ja warum....

Nur, wäre das nicht von Dauer gewesen, da sich der Knochen wieder in die Ursprungssituation gezogen hätte...es kommt darauf an wieviele der Körper bzw. die Muskulatur bereits kompensiert...bei mir ist mein rechtes Schlüsselbein sichtbr nach vorne "gewandert" und ich habe meinen rechten Arm kaum noch strecken können. Dies wurde in den letzten 3 Jahren - auch sichtbar um UK - schlimmer. Meine Mädels, die alle Respekt vor der OP und meinem Mut hatten, bestätigten, dass es in den letzten Jahrn schlimmer wurde und es dies sicher noch geworden wäre.

Wenn jemand noch Fragen hat....gerne auch über PIN.

Alles LIebe euch und viel Glück bei eurer Behandlung...

Valli

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Also....glaubt mir,,,,ich habe jahrelange Erfahrung mit meiner Kieferfehlstellung...ich habe so viele Physiotherapeuten und Formen hinter mir...nie wurde es längerfristig besser...bis mir mein jetziger Ostheopat (Schwerpunkt CMD Kiefer) völlig logisch erklärte und durch die 1/2 jährliche Behandlung vor der OP auch spürbar war, dass, wenn der Kiefer schief steht der Körper diese Fehlstellung ja ausgleichen muss...ist ja logisch....

Keiner kam auf die eigentlich Ursache...meinen schiefen Kiefer....ihr könnt vorher Bilder in meiner Galerie anschauen...hoffe, ist für alle zugänglich (weiß selber nicht mehr, was ich da eingestellt habe..hi).

Mein UK ist jetzt fast symmetrisch...wurde 7 mm nach links geschwenkt, jetzt schon zieht wie gesagt Muskukatur nach links...ist aber normal ....mein Ostheopat sagte klar, dass es c. 1 Jahr dauern wird, bis sich mein Körper, dessen Muskulatur jahrelang (bin 41) rechts verkürzt war, auf die neue Statik einstellen kann. Da ist die ganzheitliche Ostheopatie wichtig....

Wünsche jedem, dass er einen findet, der sich auf Kieferfehlstellung spezialisiert...die TK zahlt neuerdings auch bis zu 6!!! reicht natürlich nicht aus Behandlung Ostheopatie.

Es ist ein Fakt...ich spüre täglich, wie der Körper auf einen anderen Zug (z.B. durch die Gummis die an Schrauben befestigt werden) reagiert...werden sie links stärker gehängt...habe ich wahnsinnige Kopfschmerzen...ist alles aber ganz logisch, wenn man sich anatomisch auskennt...echt.

Mir haben Schmerztherapeuten, KFO und Zahnarzt oft gesagt, nein, da gibt es bzw. muss kein Zusammenhang bestehen....aber es ist so....

Hatte eine so extreme Skoliose HWS-ständig bis zu 5 Blockaden, mir gings richtig schlecht-..nach 1/2 Jahr Ostheopatie am Kiefer wurde sie nach Kontrolle beim Orthopäden besser...seltsam...keiner wusste warum...ich wusst ja warum....

Nur, wäre das nicht von Dauer gewesen, da sich der Knochen wieder in die Ursprungssituation gezogen hätte...es kommt darauf an wieviele der Körper bzw. die Muskulatur bereits kompensiert...bei mir ist mein rechtes Schlüsselbein sichtbr nach vorne "gewandert" und ich habe meinen rechten Arm kaum noch strecken können. Dies wurde in den letzten 3 Jahren - auch sichtbar um UK - schlimmer. Meine Mädels, die alle Respekt vor der OP und meinem Mut hatten, bestätigten, dass es in den letzten Jahrn schlimmer wurde und es dies sicher noch geworden wäre.

Wenn jemand noch Fragen hat....gerne auch über PIN.

Alles LIebe euch und viel Glück bei eurer Behandlung...

Valli

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Auch ich habe eine sehr ausgeprägte Skoliose + Kieferfehlstellung. Kam bei mir zeitgleich mit der Pubertät, als Kind war ich ganz und gar "grade" und auch mein Kieferstand war völlig okay. Mittlerweile müsste meine Skoliose aufgrund ihrer Gradzahl evenutell operiert werden, da sie im grauen Bereich ist, trotz jahrelanger Gymnastik und Osteopathie. Noch bin ich allerdings unschlüssig ob ich abwarten soll, wie sich die Skoliose nach der Bimax (Kieferfehlstellung muss natürlich auch operativ behandelt werden) entwickelt. Hat jemand hier vielleicht Erfahrungen damit, ob die Skoliose nach Bimax sich nicht weiter verschlechtert? Mein Osteopath sieht auch ganz klar eine Verbindung der beiden Fehlstellungen, während sowohl KFO und KFC, sowie mein Orthopäde plus Operateur der Skoliose die Probleme unabhängig voneinander betrachtet. 

Ich bin froh, dass es anderen ähnlich geht, die ebenfalls Skoliose und Kieferfehlstellung in Verbindung zueinander sehen, da auch ich innerhalb meines ganzen Körpers eine Tendenz nach links "auszuweichen" stetig feststelle (nach links geht der kreuzbiss, skoliose kurve ist linksgebogen, becken schiefstand links, linkes bein ist ein wenig kürzer als das rechte)! 

Auch wenn in diesem Thema lang nichts mehr geschrieben wurde, bin ich mehr als froh hier drauf gestoßen zu sein!

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Ja, wäre schon schön, wenn man eine Skoliose durch eine Korrektur in Kieferbereich objektiv verbessern könnte, aber warum soll es eigentlich logisch sein, dass es so herum funktioniert und nicht die Skoliose den Kiefer schief macht? Was ist mit den ganzen Leuten mit Gesichtsasymmetrie und ohne Skoliose? Wie passen die ins Bild?

Das Thema kommt irgendwie zwar immer wieder, aber irgendwie geht es meistens sehr darum, was man glaubt.

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Gast
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