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nero

Übernehmen die Krankenkassen Behandlungen in manchen Fällen auch nachträglich?

Guten Tag,

vor zwei Jahren hatte ich eine Zahnfehlstellung, die mich sehr beeinträchtigt hat. Die vorderen Unterzähne waren sehr weit nach hinten verrutscht, wodurch sich der Unterkiefer von allein nach vorn verlagert hat (wahrscheinlich um den Zahnkontakt der Vorderzähne wieder herzustellen, ich weiß es nicht). Dadurch dass man Unterkiefer künstlich nach vorn verlagert war, hatte ich sehr große Probleme mit meinen Gesichtsmuskeln. Mein Gesicht war ständig angespannt, ich hatte Schmerzen und meine Mimik war eingeschränkt. Ich habe monatelang verzweifelt versucht rauszubekommen, was ich hatte und bin irgendwann eher zufällig zum Kieferorthopäden gegangen, der mir versprochen hatte, dass eine Behandlung mindestens 90% meiner Beschwerden beheben würde. Ich hab dann auch gleich einen privaten Behandlungsvertrag unterschrieben. Ich war damals heil froh, dass ich überhaupt eine Diagnose und die Aussicht auf Erfolg bekommen hatte nach der ganzen Suche und wusste auch, dass Behandlungen bei Volljährigen von der Kasse nicht mehr übernommen werden. Daher hab ich nicht weiter gefragt und die Behandlung selbst übernommen. Mittlerweile weiß ich aber, dass die Kasse, wenn eine Behandlung wirklich notwendig ist, die Kosten auch bei Volljährigen übernimmt.

Meine Frage ist, können die Krankenkassen in solchen Fällem die Behandlung (ganz oder zum Teil) auch nachträglich übernehmen?

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Die Kasse übernimmt die Kosten nur, wenn eine Operation notwendig ist. Dass die dir nachträglich Geld geben, bezweifle ich allerdings stark. Aber wenn du das selbst bezahlt hast, war die Behandlung vermutlich eh ohne OP, oder?

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sowas dummes. wieso muss eine op dazu gemacht werden? ich konnte mein gesicht nicht bewegen. hätte ich die bahandlung nicht bekommen, hätt ich mittlerweile suizid gemacht. die kasse ist doch für medizinisch notwendige sachen da. ich verstehs nicht.

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Guten Tag,

vor zwei Jahren hatte ich eine Zahnfehlstellung, die mich sehr beeinträchtigt hat. Die vorderen Unterzähne waren sehr weit nach hinten verrutscht, wodurch sich der Unterkiefer von allein nach vorn verlagert hat (wahrscheinlich um den Zahnkontakt der Vorderzähne wieder herzustellen, ich weiß es nicht). Dadurch dass man Unterkiefer künstlich nach vorn verlagert war, hatte ich sehr große Probleme mit meinen Gesichtsmuskeln. Mein Gesicht war ständig angespannt, ich hatte Schmerzen und meine Mimik war eingeschränkt. Ich habe monatelang verzweifelt versucht rauszubekommen, was ich hatte und bin irgendwann eher zufällig zum Kieferorthopäden gegangen, der mir versprochen hatte, dass eine Behandlung mindestens 90% meiner Beschwerden beheben würde. Ich hab dann auch gleich einen privaten Behandlungsvertrag unterschrieben. Ich war damals heil froh, dass ich überhaupt eine Diagnose und die Aussicht auf Erfolg bekommen hatte nach der ganzen Suche und wusste auch, dass Behandlungen bei Volljährigen von der Kasse nicht mehr übernommen werden. Daher hab ich nicht weiter gefragt und die Behandlung selbst übernommen. Mittlerweile weiß ich aber, dass die Kasse, wenn eine Behandlung wirklich notwendig ist, die Kosten auch bei Volljährigen übernimmt.

Meine Frage ist, können die Krankenkassen in solchen Fällem die Behandlung (ganz oder zum Teil) auch nachträglich übernehmen?

Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Krankenkasse die Behandlung nachträglich übernimmt , weil man eigentlich noch vor der Behandlung den Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse einreichen muss.

Beim Erwachsenen muss auch ein gravierende Fehlstellung gegeben sein, damit die Krankenkasse zustimmt.Das heisst, KFO behadlung und OP.

Ohne Op zahlen die leider nicht. :(

L.G.

Timea

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Ja die Kasse erachtet eben nur Operationen als medizinisch notwendig, keine rein orthopädischen Behandlungen. Frei nach dem Motto "So schlimm kanns ja nicht sein". Vielleicht hättest du über den Psychologen noch was reißen können, wenn es dich so belastet. Aber das glaub ich auch nicht. Nachträglich gibt es jedenfalls nichts mehr, der Zug dürfte abgefahren sein.

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Hallo,

mein Antrag läuft grade. Habe mit 9,5mm Überbiss die Grenze erreicht und meine Spange (die zweite, hatte bereitz zwischen dem 11. und dem 16. Lebensjahr mehrere feste und lose Spangen) und der notwendige chirugische Eingriff werden von der Kasse bezahlt. Ich selber bin auch schon 26. Aber es ist am Ende abhängig vom Gutachter der Krankenkasse, da solche Eingriffe ja nicht Standart sind.

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