die_SANNE

Sanne's Bimax am 06.06. im Marienhospital Stuttgart

96 Beiträge in diesem Thema

Die Vorbereitungen für die OP am 06.06.2011gestalteten sich folgendermaßen:

Frühjahr 2010: Vorsprechen beim KFO, Festlegung der Behandlung: KFO, inklusive OP

Sommer 2010: Vorsprechen im MH Stuttgart; OP kann in Betracht gezogen werden

Herbst 2010: Brackets OK und UK

Es wurde eine Lücke im OK geöffnet für ein späteres Implantat,

Alle Zähne wurden in die Stellung gerückt, dass nach der OP ein optimaler Biss vorhanden sein soll

Juni 2011: Bimax OP im Marienhospital Stuttgart

05.06. / Aufnahmetag

Leider muss man ja schon einen Tag vor der eigentlichen OP zur Stationären Aufnahme einrücken. Bis die ganzen Voruntersuchungen abgeleistet sind, wartet man eigentlich nur noch auf den nächsten Tag.

06.06. / OP Tag

Da ich eine Bimax OP erhalten soll, bin ich gleich um 8.00 Uhr auf dem OP-Plan. Um 7.30 Uhr müssen alle OP-relevanten Patienten im Untersuchungszimmer erscheinen. Die Ärzteschaft ist versammelt, der Fall wird kurz präsentiert und ich kann wieder ab ins Zimmer, mich OP gerecht umziehen, LMAA-Tablette einwerfen und warten, bis es ab geht in den OP. Ich fühle mich gut – alle sind sehr nett und haben ein Lächeln im Gesicht. Narkose, 3, 2, 1 – weg.

Erhalten hab ich eine UK VV minimal 1 mm, einen dreigeteilten, geschwenkten Oberkiefer und einen dicken Splint, der das ganze 7 Wochen lang in Position halten soll – mit freundlicher Unterstützung eines Bügels quer am Gaumen.

Mein Operateur Dr. B meinte, ich hätte unerwartet dicke Knochen und er musste sich ins Zeug legen, alles so hinzubekommen.

:D** zwinker – Gruß @ Lufi**:D

06.06. – 07.06. / IMC (Zwischenintensivstation)

Nur schemenhaft bekomme ich die Angelegenheit dort mit, fühle mich aber gut und auch von guten Händen umsorgt. Im späteren OP-Bericht lese ich, dass ich um 14.30 Uhr dort aufgenommen wurde. Die OP dauerte ca. 4,5 Stunden. Magensonde, Blasenkatheder – alles eine gute Sache. Ich melde mich hin und wieder und bitte darum, dass sie mir den Magen absaugen. Schlurps – und leer ist der Magen.

Am Morgen kurzes wecken, waschen, auf die Füße stehen und ab auf Station – fahrender Weise im Bett natürlich. (Die Sonde und der Katheder wurden auch entfernt – war ok – die machen das wohl öfter dort). ;)

Dann wollte ich eigentlich immer nur schlafen. Ganz meinem Motto getreu: Augen zu und durch.

Aus allen im Forum gelesenen OP Berichten weiß ich, dass die ersten Tage Post-OP die unangenehmsten sind, weswegen ich mich fix darauf eingefahren habe, jeden Tag regelrecht abzuarbeiten. Dabei half mir dann auch der Besuch meines Mannes, der ganz erstaunt war, dass ich so gut beieinander war.

08.06. / Besuch

oOSunsetOo besucht mich mit einem lieben Blumengruß.

09.06. / Besuch

Lufi kommt mit ihrer Freundin zu Besuch und überrascht mich mit einem duftigen Geschenkle und einer sonnengelben Genesungskarte.

Kurz danach besucht mich die liebe Franzi, ebenso mit einem Überraschungsgeschenk und etwas Zeit im Gepäck.

An dieser Stelle nochmals ganz ganz herzlichen Dank für eure lieben Aufmerksamkeiten und die Zeit, die ihr mir geopfert habt. Sprachlos wie ich war. :(

Zwischenbilanz:

Die vorbeschriebenen Tage waren diejenigen, an welchen ich mich am schlechtesten gefühlt habe. Es waren keine Schmerzen – sondern die Psyche, die einem zu schaffen macht. Ich bin auch völlig angeschwollen in Form einer Birne – farbenprächtig bis zum Brustansatz. Alle im OP Vorgespräch erwähnten Möglichkeiten hab ich mir rausgegriffen. Tja – und reden kann ich bis heute noch nicht, weil ich geschwollene, gefühllose Lippen und Nase habe sowie dicke Backen .

Das sind dann auch die Umstände, die es erschweren, irgendetwas Essbares einigermaßen vernünftig aufzunehmen. Schnabeltasse, Strohhalm, kleiner Löffel.

In zweien der Nächte griff ich bei der mir angebotenen Schlaftablette zu. Ich fand sie klasse und konnte toll schlafen, ohne Nachwirkungen am nächsten Tag zu spüren. Die Kühlmaschine der Masken sowie der mangelnde Energieverbrauch tagsüber kann doch mal zur Schlaflosigkeit führen. Als ich nachts mal wach lag, fand ich es aber schön, die Lichter der Häuser und Straßenbeleuchtung draußen vor den Fenstern zu sehen. Das war irgendwie ein Lebenszeichen der realen Welt. Normalität eben.

Am 10. und 11.06.

war ich dann schon besser drauf, da ich lauwarm duschen durfte und wusste, dass ich am Sonntag nach Hause kann. Jeden Tag abarbeiten, Augen zu und durch.

Außer den Besucher-Highlights sehen die Tage in der Klinik annähernd gleich aus: neben den üblichen Essenszeiten wird man einmal täglich im Untersuchungszimmer mit der Mund-Spülung von einem der Ärzte und einem Kontrollblick versorgt. Zweimal kam die liebe junge Dame aus der Lymphdrainagen-Abteilung vorbei, für eine kurze aber sehr schöne „Wellness-Anwendung“. Zwischendurch mal Blutabnahme und Röntgenbilder erstellen lassen, ob die OP gelungen ist, oder wiederholt werden sollte.

12.06. / ab nach Hause

Nach einer kurzen Abschlussuntersuchung kann man eigentlich gleich gehen. Zur Verabschiedung schau ich noch rasch im Schwesternzimmer vorbei.

Ausnahmslos alle Pflegerinnen und Pfleger (und die ganze Ärzteschaft) waren immer freundlich und aufmerksam. Ganz besonders aber möchte ich den bosnischen Pfleger der Nachtwache mit einem Kompliment hervorheben – ich hoffe er ist wieder da, wenn ich zur Metallentnahme in einem Jahr anrücken darf. :rolleyes:

14.06. / zwei Tage zu Hause

Im Grunde genommen habe ich nun nur noch das Problem, dass mich der Splint samt den Gummis am Reden (und Essen) hindert. Ich weiß, dass dies besser werden wird und das stimmt mich schon sehr zuversichtlich. Körperlich erhole ich mich ganz rasch und fühle mich allgemein auch ziemlich wohl.

Im Krankenhaus händigte man mir noch eine 4-wöchige Krankmeldung sowie ein Rezept für Antibiotika, Schmerztabletten und Lymphdrainage aus. Die Antibiotika nehme ich ganz brav, Schmerzmittel habe ich keine mehr genommen.

Meinen ersten MH-Kontrolltermin habe ich am Freitag, 17.06. und dann nochmals einen 4 Wochen später zur Splintentnahme. Jeden Tag abarbeiten.

Schritt für Schritt voran.

:DMeiner lieben Franzi, die nächste Woche im Marienhospital absteigen darf, hebe ich die

Daumen und wünsche alles erdenklich Gute für die OP. :D

Eure Sanne

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Hallo Sanne,

Glückwunsch zur überstandenen OP! Hört sich ja recht positiv an,Dein Bericht.

Ich wünsch Dir erst mal weiterhin erfolgreiches Abschwellen und schnelle Rückkehr ins normale Leben.

Alles wird gut! ;)

viele Grüße von Saxaholic

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Liebe Sanne,

das hört sich ja schon toll an :) Wie lange musst du noch Antibiotika nehmen?

Was steht bei dir so auf dem Speiseplan?

Also Dr. B. tut mir schon leid, da hatte er ja 2 krasse Gegensätze so kurz hintereinander.. Aber er hats ja super gemeistert ;)

Es geht voran!!

Gute Besserung :)

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Liebe Sanne :)

Glückwunsch nochmal zur überstandenen OP. Hoffe, dass sich dein Hals wieder etwas beruhigt hat und nicht mehr ganz so angeschwollen ist wie am Mittwoch ;)

Du wirst sehen, die 7 Wochen sind schneller vorbei als du denkst! Augen zu und durch ;)

Den größten Teil hast du glücklicherweise schon hinter dich gebracht!!

Ganz liebe Grüße und gute Besserung!

Karo

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Liebe Sanne,

unglaublich, wie die Zeit vergeht... jetzt hast du es auch geschafft! Hurra! :D

Mit dieser Taktik wirst du die weiteren Wochen auch gut rumbringen, immer Augen zu und durch, schau mich an, mir kommt das alles sehr weit weg vor und doch so nah, wenn ich deinen Bericht lese. Wir haben einen gemeinsamen Freund auf Station, wie nett! ;)

Alles Liebe weiterhin und meld dich, wenn du Fragen hast (bin zwar nicht mehr so oft im Forum, aber per PN bekomme ich ja eine Mail).

Herzliche Grüße

Lothlorine

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Hi hi,

es ist vorbei :)) Der Bericht klingt gut!

Warum musst du denn noch Antibiotika nehmen? Rein prophylaktisch oder war da was?

Ich wünsch dir ne schnelle und gute Heilung und vor Allem schnelle sieben Wochen :)

Erhol dich gut!

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Hallo Sanne,

es ist so toll wenn man die Erfahrungsberichte, Spangengeschichten... liest und dann "teilnimmt" an der Op!!!! Man fühlt (trotz das man sich ja nicht kennt) total mit.

Ich weis ja selber das das bald auch auf mich zukommt und ich bin für jeden froh der seine Op gut überstanden hat!!

Ich wünsche dir noch gute Besserung ;)

hope

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Hallo Sanne,

du hast es geschafft, super ich gratuliere dir!

Deine Einstellung find ich klasse - "Jeden Tag abarbeiten" Jammern hilft ja sowieso nichts (nur ab und zu mal ;) )

Ich glaube auch, dass die Schmerzen oft gar nicht das Problem sind sondern die Nerven und die Psyche wenn man daran denkt, was man gemacht bekommt bzw. gemacht bekommen hat.

Ich wünsche dir gute gute Besserung und falls ich noch operiert werden muss (ist ja noch nicht klar), dann darf ich dir Löcher in den Bauch mailen gelle? :lol:

Viele liebe Grüße

Antje

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Hi,

irgendwie ist das Thema an mir vorbeigerauscht, sonst hätte ich Dir noch ein nettes Gläschen Hip vorbeibringen können :)

Wünsche gute Besserung. Das Wichtigste hast Du ja selbst geschrieben...die Splintzeit abarbeiten, aber das darf nicht in den Tagesmittelpunkt geraten. Immer genug für Beschäftigung sorgen. Das Ding darf nur beim Essen und Zähneputzen eine Rolle spielen. Ich hatte ihn ca. 5 Wochen, sobald Du halbwegs eine Putztechnik gefunden hast, ist das Thema bewältigt.

Das Chaos im Kopf ist größer als das was sichtbar nach der OP übrig bleibt und auch der härtere Part fand ich. Nur immer die Oberhand behalten :-)

Wenn noch jemand Fresubin oder Hip braucht, ich habe noch was im Kühlschrank und will das nicht mehr sehen :D

VG

Christopher

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An alle meine lieben "Mitfühler",

ganz ganz herzlichen Dank für alle eure Beiträge. Ja - wie Chris eben meinte - es ist das wichtigste, die Oberhand zu behalten und den Tag nicht vom Splint dirigieren lassen.

:rolleyes: **Daumenhoch Chris - du hast die richtigen Worte gefunden** :rolleyes:

Ich bin auch fast schon davon überzeugt, dass man jeden Tag weiter in diese (richtige) Richtung denken kann.

Die gefühlsmäßigen Tiefs muss man beiseite drängen, klappt nicht immer, aber mit steigender Tendenz.

Euch auch alles Gute,

Sanne

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Hallo Sanne!

Glückwunsch zur überstandenen OP. Ich bin immer wieder baff, wie stark die Personen sind, die so ein Eingriff durchmachen. Ich gehöre auch dazu, und daher können wir alle ganz stolz auf uns sein!

Ich hoffe, dir geht es soweit gut. Wie sieht es denn mit den Schwellungen aus? Langsam besser? Wie lange darfst du nicht kauen, schneuzen?

Womit vertreibst du dir die Zeit so? Und was steht auf dem Speiseplan??

Jedenfalls wünsch ich dir alles Gute und viel Kraft für die Genesung.

Alles wird gut.

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Hallo Sanne,

Gratuliere dir zur überstandenen OP. Ich denke das "Schlimmste" hast du hinter dir. Die Zeit nach der OP vergeht bestimmt ganz schnell. Und mit deinem Optimismus sicherlich wie im Flug :-) Erhol dich schön, das Wetter dazu haben wir ja :-) Und wenn du püriertes trinken kannst, da gibt es ja ganz super leckere Früchteshakes zu dieser Jahreszeit :-)

Finde es ganz toll wie gut du die ganze Sache meisterst. Ich hab das Ganze noch vor mir *zitter*

Ganz liebe Genesungswünsche von mir zu dir,

Gruß Kathi

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Hallo Sanne,

herzlichen Glückwunsch auch von mir zur überstandenen Operation. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles mit großen Schritten besser wird. Ich finde es immer wieder krass, wie sehr man solche Dinge übersteht und später dann darüber lacht. Vorher und währenddessen ist es nicht lustig, aber danach, wenn man es überstanden hat, kann man stolz und fröhlich sein. Dein Bericht macht mir wirklich Mut, auch weil er so realistisch ist und Deine Gefühle beschreibt. Das hilft mir sehr. Und ich freue mich sehr, dass Du offenbar alles gut überstanden hast. Ich hoffe, Dir geht es gut. Klingt die Schwellung denn ab? Kannst Du schon etwas über das Ergebnis sagen?

Viele Grüße

Kathrin

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Hallo Sanne,

ich freue mich sehr für dich, dass du es geschafft hast!

und wünsche dir weiterhin alles, alles Gute.

LG

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1. Update:

12 Tage post-OP sind die heftigen Schwellungen zum großen Teil zurückgegangen. Restbestände sind noch um die Nase, den unteren Kieferknochen und die Lippen. Lippen- und Kinnpartien sind auch noch gefühlsmäßig gestört. Drum hab ich auch noch nen schiefen Mund. Außerdem meine ich, dass dadurch, dass man mir ja eine Lücke oben rechts geöffnet hat, die Lippe an dieser Stelle nach innen fällt - wie bei gebisslosen alten Leuten eben. :unsure: Im Mundinnenraum wirds auch langsam übersichtlicher. Durch die Schwellungen, die ja auf die Außenseite der Zähne drückt bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, da mal hinzuspickeln. Nun gut, nach dem gestrigen

1. Kontrolltermin im MH Stuttgart,

bin ich schlauer. Dort hab ich erfahren, dass erstens mal soweit alles positiv verläuft und somit auch gut aussieht. Zweitens, dass ich schon sehr wohl mit der Zahnbürste putzen darf, sowie die Gummies zum Essen und anschließenden Pflegen rausnehmen darf. Gut zu wissen - hätte man mir ja auch sagen könnnen.

Ich bat auch darum die extrem störenden übrigen Drähtchen abzukneifen, weil die mich ganz schön gepiesackt haben. Da ich ja auch kein richtiges Gefühl in dem Bereich habe, konnte ich das Unwohlsein auch gar nicht richtig zuordnen.

Nun hoffe ich mal, dass ich mit meinem Wissensgewinn besser im Bad zurecht komme, denn schon durch den schiefen, schlecht kontrollierbaren Mund habe ich einfach Schwierigkeiten ordentlich auszuspülen. :rolleyes:

Nach dem "anstrengenden" Zähnereinigen habe ich meist ganz wässriges, leichtes Nasenbluten. Kommt das von den noch gereizten Nasen-Äderchen? Kennt das jemand von euch? Nächste Woche soll ich mal zum KFO gehen - wenn es bis dahin noch nicht weg ist, frag ich auf alle Fälle ihn mal danach.

Am Donnerstag bekam ich meine erste Lymphdrainage beim Physio. Ich glaube, durch seine Hände hat es richtig "Plopp" gemacht und einiges losgelöst. Gleich anschließend hab ich mir auf eigene Rechnung eine Fussreflexzonen-Massage gegönnt. Wohltat pur.

Gestern Abend habe ich begonnen, Nudeln mit Cremesuppe zu pürieren. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: ich werde fürstlich von meiner Mutter mit allen möglichen Süppchen verwöhnt. Frisch gekocht - auf Basis einer (natürlich selbstgemachten) Hühnerbrühe. Mit den Nudeln hält das Sättigungsgefühl wenigstens etwas länger an. Im Gegensatz zur Flüssignahrung.

Was ich eigentlich auch nicht ganz verstanden habe: von der Klinik bekam ich ein Rezept für Schmerzmittel und Antibiotika mit. Auf eure Anfrage hin, warum ich noch Antibiotika nehmen muss, bin ich drauf aufmerksam geworden, dass das wohl nicht üblich ist, nach dem Klinikaufenthalt weitere Mittelchen einzunehmen.Ich habe an die Klinik gemailt, da ich ja kaum reden konnte und bekam leider keine Antwort. Seither (Mittwoch) nehme ich diese auch nicht mehr ein.

Ich glaube sie könnten im MH den abschließenden "Aufklärungsunterricht" besser gestalten. Es wurde mir auch nicht gezeigt, wie ich die Gummies wechseln sollte, etc. _____ Ein Hoch auf Progenica. _____

Viele Grüße,

Sanne

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Hallöchen Sanne :),

schön wieder was von dir zu hören!

Ich finde auch, dass Lymphdrainage abschwelltechnisch einiges zu bieten hat. 'ne befreundete Physiotherapeutin hat mal zu mir gemeint, dass sie Kieferpatienten am gernsten lympht, weil man da die Fortschritte immer so schön sieht, am Knie oder so würde das gar nicht so tierisch auffallen ;).

Das mit dem Nasenbluten nach dem Zähneputzen kenne ich nicht. Bin davon Gott sei Dank bei beiden OPs verschont geblieben. Vielleicht hälst du deinen Kopf zu lange zu weit unten und dadurch fließt das ab!? Wobei ich mir das eher sehr unangenehm vorstellen würde...aber so lange kein 'richtiges' Blut fließt ist es denke ich nicht so dramatisch.

Das Gummiwechseln ist in der Tat ziemlich knifflig. Ich hab anfangs eeeeeewig gebraucht, ich bin feinmotorisch aber auch einfach nicht so der Held. Versuchs mal mit 'ner Pinzette oder frag beim KFO nach so 'nem kleinen Plastikeinhängteil, das ist auch sehr geschickt gewesen für den Anfang.

(und Dr. B. hatte Recht! Man kann es sehr wohl irgendwann ohne Hilfsmittel wechseln. Auch ohne Selbstverstümmelung.)

Und was das Antibiotikum angeht, ich glaube sooo unüblich ist das nicht, das noch nach dem KH-Aufenthalt zu nehmen, weil die Helferin in der Ambulanz gefragt hatte, ob sie auch ein Rezept dafür ausstellen solle (hab aber keins gebraucht).

Liebe Grüße,

Jana

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Hi Sanne,

ich hatte am Anfang auch so wässriges Nasenbluten. Nach ner Weile gings dann aber wieder weg..

Ein Rezept für Antibiotika hab ich auch mitbekommen, mir wurde aber dazu gesagt, dass ich es noch 2 Tage zu Hause nehmen soll (die Tabletten hätten für ne Woche gereicht).

Kommt wohl drauf an, wer das Entlassungsgespräch führt. Mir wurde mit Hilfe eines Spiegels ganz genau gezeigt, wie ich die Gummis einhängen soll.

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3 Wochen Post-OP

Da mein KFO vergangene Woche Urlaub hatte, bin ich gleich heute morgen ohne Termin bei ihm angerückt. Das war nun der erste Termin bei ihm nach der OP vor genau 3 Wochen. Er ist begeistert vom Ergebnis und meinte, dass die Schwellungen bis zu einem halben Jahr bräuchten, bis sie komplett verschwunden seien - ebenso kann es so lange dauern, bis überall wieder Gefühl vorhanden sei. Er meinte, dass sich mein Profil sehr verändert hat und wird mir das später mal anhand der Vorher-Nachher-Bilder zeigen. Mir fällt das bis jetzt nicht so sonderlich auf. Da bin ich mal gespannt.

Im Mundinnenraum hab ich aber noch ein paar Stellen, die noch heilen müssen. Meine Gummies trage ich nur Nachts, weil ich tagsüber den Unterkiefer mit oder ohne Gummies im Splint drinne habe. Seit aber die Hauptschwellungen abgeklungen sind, komme ich ganz gut klar, die Gummies abends rein zu fummeln. Ich habe dafür eine Pinzette (geriffelt und gebogen) bei einem befreundeten Zahnarzt ausgeliehen.

Da meine Lippen noch kaum Gefühl haben, esse ich immer noch vor'm Spiegel. Dann bin ich auch nicht alleine beim Essen :lol:. Trinken kann ich auch nur mit dem Strohhalm - aber das ist ok. Beim Sprechen bin ich noch stark eingeschränkt, da ich dann auch schnell merke, dass der Splint und die Drähte innen an den Backen und Lippen scheuern und ich habe dann das Gefühl, dass die Lippen wieder aufquellen.

Das im 1. Update genannte wässrige Nasenbluten hat nach zwei Wochen ganz von alleine aufgehört.

Nach zwei Wochen @ home, habe ich mir auch mein Bett wieder in die flache Schlafstellung gelegt, bis dahin hatte ich das Kopfteil immer noch ein bissl höher gestellt, wie im Krankenhaus empfohlen. Vergangene Nacht hab ich mich dann auch mal wieder in meine Lieblingsschlafposition - auf den Bauch - gedreht.

Alles in allem bin ich froh, dass ich nun die Splint - Halbzeit erreicht habe und hoffe dass die kommende Zeit auch noch an mir vorüber geht.

Viele Grüße, Sanne

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5 Wochen post OP:

(naja - fast 5 Wochen :rolleyes:) ................... noch eine Woche Splint-Zeit.

Wegen meines Metallbügels quer im Gaumen kann ich immernoch nur Püriertes essen und aufgrund meiner fast gefühllosen Lippen, ist immernoch Trinken mit Strohhalm angesagt. Es lässt sich aber aushalten - immer mit dem festen Ziel vor Augen, den Splint bald raus zu bekommen.

Ich hoffe ja sehr, dass er dann auch wirklich draußen bleiben wird und ich ihn nicht nur zum Essen und Zähneputzen rausnehmen darf.

** drückt mir bitte die Daumen - ich muss anschließend wieder zum Arbeiten und kann nicht mit so ner undeutlichen Aussprache ins Büro **

Meine unteren Kieferknochen sind auch noch leicht angeschwollen. Ebenso der Nasen-LIppen-KInnbereich. Es liegt aber alles im Rahmen des Möglichen. Mittlerweile kann ich aber meinen Mund schon wieder zu einem Lächeln verziehen, so dass ich guter Hoffnung bin, dass alles wieder in Ordnung kommt.

Viele Grüße,

Sanne

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Heute ist Dienstag - nun habe ich den Splint sooo lange mit Geduld ertragen.

Aber ab heute kann ich den kommenden Freitag kaum noch erwarten.

Mein Geduldsfaden ist am zerreißen.

Noch drei Mal schlafen................................ :huh:

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Splintentnahme

Nun ist also mein Splint draussen und so richtig fassen kann ich mein Glück noch nicht.

Das Entfernen selbst ging relativ gut von statten, leider fand ich, dass sich die Helferin dabei nicht soooo gut angestellt hat. Hm - vielleicht fehlt ihr noch ein bissl die Übung. Es hat mal hier mal da gepiekst, aber weh tat es nicht.

Dr. Kretschmer hat sich das alles nur nochmals angeschaut, meinte, dass ich nun alles essen darf was ich möchte und meinte noch, dass ich von ihrer Seite aus keine Gummies einhängen müsste.

Dann gings erstmal ab nach Hause - ich hab ja gut ne Stunde zu fahren - Z ä h n e p u t z e n.

Im Autospiegel hab ich gesehen, dass sich an den oberen Zähnen braune Verfärbungen gebildet haben. Igitt. Mit der Zahnbürste ging dieser Belag aber gut ab. Bin dann sofort wieder ins Auto gesprungen, zum KFO.

Da ich ja keinen festen Termin bei ihm hatte, habe ich ne Viertel Stunde gewartet, und war dann 1,5 Stunden in seinem Stuhl gesessen. Unten mussten zwei neue Brackets geklebt werden, die alten Drähte und Bögen mussten raus, da diese ja von der OP her noch zerschnitten waren, neue Bögen rein, Häkchen für die neuen Gummies und zu guter Letzt noch ein geklebtes Provisorium für den fehlenden Zahn im Frontbereich. Bin mal gespannt, ob der Zahn hält, denn mein KFO konnte ihn nur an einem anderen Zahn festkleben. Der gute hat dann seinen Mittagszeit-Termin abgesagt und diese für mich geopfert. D A N K E .

Da ich aber leider immer noch taube Lippen und KInn habe, kann ich das ganze Ergebnis noch nicht so gut wahrnehmen. Da ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass ich nochmals Aufbisshöcker brauche und nun keine drinne hab, weiß ich noch gar nicht recht, was ich nun essen soll und damit ist mir auch der erste Hunger vergangen. Ganz leicht berühren beim Zubeissen meine oberen Frontzähne die unteren Brackets. Wahrscheinlich fange ich mal an, Fisch zu essen : also weich & trotzdem mal was zu kauen.

Mein KFO gab mir auch Gummies mit, die ich vor allem nachts tragen soll, aber prima wäre auch tagsüber. Ich werde versuchen, diese ab nachmittags rein zu hängen, um sie so lange wie möglich zu tragen.

Während der ganzen Behandlung beim KFO mit allem möglichem Gezerre, Rumgedrücke und Geschiebe habe ich für mich festgestellt, dass wenn die an meinem Gebiss so Rumzerren können, ist mit Sicherheit nun alles super gut verwachsen und hebt wieder zusammen wie neu. Mein KFO war auch höchst zufrieden mit den OP-Ergebnissen und hat Dr. Bitschi's Arbeit über alles gelobt und als absolut perfekt benannt.

:) Mein neues Ziel: an Weihnachten bin ich voraussichtlich meine Spange los. :)

Bis die Tage mal,

Sanne

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Liebe Sanne,

das klingt doch super - endlich bist Du das blöde Ding los! Und das mit der Taubheit wird bestimmt bald besser.

Vielleicht sehen wir uns ja dann am 25. - würde mich freuen (auch wenn das bei mir genau der verflixte dritte Tag post OP sein wird ;) - meld mich nochmal per pn bei Dir )

Liebe Grüße

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Hi Sanne,

freut mich, dass der Splint nun endlich draußen ist!! Wie klappt es nun mit dem Essen?

Gehst du seit dieser Woche auch wieder arbeiten?

Wünsch dir weiterhin alles Gute :D

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Hei Lufi,

der Splint ist nun seit 5 Tagen raus. Essen kann ich aus zwei Gründen immer noch nicht (erheblich) besser, denn zum einen sind meine Lippen noch nicht so weit in Ordnung. Vor allem die Unterlippe rutscht beim Versuch zu kauen nach innen, so dass ich auf ihr rumbeiße und es gar nicht spüre. Zum anderen treffen die Backenzähne noch nicht komplett aufeinander. Hierfür muss ich nachts rechts und links Gummies einhängen.

Stell dir mal vor: i c h hänge sie sogar mittags rein, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Na - was sagst du dazu?

Heute hatte ich nochmals einen Termin beim KFO. Er lobt immer wieder das tolle OP-Ergebnis, ist aber auch mit dem Fortschritt der Behandlung allgemein super zufrieden.

Am Montag hab ich meinen zweiten Kontrolltermin im MH.

Heute war mein dritter Arbeitstag und ich muss sagen, das klappt prima. Zum Glück ist's vom Telefon her ruhig - hier bemühe ich mich natürlich besonders deutlich zu sprechen, denn mit den teilweise noch sehr tauben Lippen hab ich halt schon noch Einschränkungen, was die deutliche Aussprache betrifft.

Wie gehts bei dir vorwärts? Nun sind ja bald Ferien angesagt.......

Viele Grüße,

Sanne

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Hi Sanne ! Ganz herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP ! Fühl dich fest gedrückt ich denke das schlimmste hast du dann jetzt hinter dir !Auch wenn der Splint jetzt draußen ist ! Ist echt heftig was einem da alles zugemutet wird ! Warum war bei dir die OP notwendig ? ich hoffe immer noch dass ich um eine Bimax rumkomme. Meine GNE wasr ja im April und mir tun immernoch die Frontzähne weh, hab das Gefühl das wird immer schlimmer statt besser ! :-( Ich wünsche dir alles nur erdenklich Gute und schnelles Abschwellen und gute Besserung !

Sag mal weißt du irgendwas wo jetzt Dr. Kretschmer und das Team vom Marienhospital hingehen, die machen ja ne eigene Praxis auf. Im Marienhospital kommen lauter neue ! Man bekommt da leider keine Auskunft ! Finde das unmöglich !!!

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